Mrz 22 2009

Frühlingsbeginn

Passend zum Beginn der neuen Jahreszeit habe ich dieses Wochenende zwei Projekte gestartet: zum einen wird das Blog hier aufgespaltet in einen eher persönlichen Teil, der weiter auf flycs.de gehostet bleibt, sowie in ein zusätzliches Blog auf frag-felix.de, in dem ich meine technischen Hilfestellungen im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis nochmal schildere, mit dem Hintergedanken, dass das auch für Dritte interessant sein könnte. Ich habe dafür wieder einmal WordPress bemüht, diesmal mit dem verbreiteten K2-Theme, das ein paar gute Features mitbringt. Es ist noch nicht individualisiert, aber das folgt zu gegebener Zeit noch. Erst einmal müssen Artikel her!

Zum anderen war ich heute das erste Mal nach der Winterpause wieder beim Laufen und konnte erfreut feststellen, dass meine Kondition, die ich insbesondere durch die Teilnahme am Marathontraining im vergangenen Jahr aufgebaut hatte, nicht wie befürchtet gänzlich verloren gegangen ist. Es gibt zwar noch einiges zu tun bis zum erklärten Ziel, beim diesjährigen B2Run schneller als meine bisherige Bestleistung (35:55) zu sein, aber 42 Minuten sind eine gute Ausgangsbasis, wie ich finde. Ab dem nächsten Mal werde ich die Läufe auch wieder per Run.GPS mitloggen, dann fällt mir die Auswertung leichter, auch wenn mir immer noch eine Bluetooth-Übertragung oder ein sonstiges Mitprotokollieren für den Pulsmesser fehlt.

Fehlt noch der Frühjahrsputz am Fahrrad und ich fühle mich für die wärmeren Jahreszeiten gerüstet!

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Feb 11 2009

Neues WordPress-Update auf 2.7.1

So schnell war WordPress noch nie aktualisiert: seit der Version 2.7 gibt es eine Auto-Updatefunktion, die ich heute für die Version 2.7.1 das erste Mal nutzen konnte. Und es ging mit zwei Mausklicks: zuerst auf den Hinweis auf der Übersichtsseite geklickt, dann die automatische Aktualisierung mit dem deutschen Sprachpaket ausgewählt und keine 10 Sekunden später war das Blog auf dem neuesten Stand. Sehr fein!

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Jan 27 2009

Work in Progress

Seit bei mir diese schöne Kamera liegt, überlege ich, wie ich die Beschäftigung damit mit meinen sonstigen Interessen verbinden könnte. Nachdem ich mich sehr gerne in der Netzwelt aufhalte, wenn auch nur sporadisch schreibend in einer Öffentlichkeit wie dieser hier, und weil ich so vielleicht auch motiviert bin, öfter mal die Nikon in die Hand zu nehmen, was ich aus Ehrfurcht vor dem Gerät derzeit noch zu selten mache, habe ich mich entschlossen, ein Fotoblog oder auch Phlog zu führen. Da ich die Fotos bewusst nicht im Rahmen dieses Blogs präsentieren möchte, damit sie im Technikgebrabbel nicht untergehen, wird das Phlog auf einer anderen Domain gehostet, die mir zudem noch eine größere Menge an Speicherplatz bietet (ja, ich bin so ein Geek und habe zwei Hosting-Pakete… zu meiner Rechtfertigung sei gesagt, dass ich die Pakete aus vertraglichen Gründen nicht zusammenführen darf, eines der Pakete ist ein in zweifacher Hinsicht limitertes, äußerst günstiges Angebot gewesen). Lediglich ein kleines Widget soll hier auf die aktuellen Bilder hinweisen.

Nun stellt sich mir die Frage, mit welcher Software man denn am besten ein Fotoblog führt. Es gibt ja dedizierte Programme wie PixelPost, aber auch die meisten Blogtools bieten entweder von Haus aus, oder über Plugins entsprechende Funktionalitäten. Nach viel Herumprobieren bin ich letztlich doch wieder zum guten alten WordPress zurückgekehrt, das mir doch das aktivste Projekt mit der schönsten Administrationsoberfläche – vor allem seit Version 2.7 – scheint. Zunächst habe ich überlegt, ob ich die Bilder bei Flickr oder Picasa verwalte, aber da mir die dazu benötigten Plugins nicht zusagen, habe ich die Auswahl auf die beiden wichtigsten Galerie-Erweiterungen konzentriert, nämlich auf nextGEN Gallery von Alex Rabe und YAPB von Johannes Jarolim. Derzeit habe ich mich für das etwas schlichter wirkende YABP entschieden, für das es eine kleine Auswahl angepasster Themes gibt. Gerade dieser Punkt hat mir sehr geholfen, denn ich tue mich sehr schwer, in der Masse von WordPress-Skins ein schönes, für Fotos geeignetes Layout auszuwählen. Meine Grundinstallation ist nun also auf foto.flxb.de zu bewundern. Mal sehen, ob sie mir auch auf Dauer gefällt, oder ob ich noch auf bessere Alternativen stoße.

Beim Durchforsten der unzähligen Themes habe ich mich dazu inspirieren lassen, auch diesem Blog hier mal wieder eine Frischzellenkur zu verpassen. Neben dem neuen Aussehen (das alte in Pink hat mich dann doch zu sehr gestört), das idealerweise zu der festen Breite auch eine variable anbietet, habe ich auch einige der Kategorien wieder eingestampft, beispielsweise den Konsolenkrieg, der mit einem Sieg der PS2 endete, denn nur sie steht noch als DVD-Player neben dem Fernseher – die PlayStation Portable wurde verkauft und der XBox-Umbau zu einem Mediacenter nie vollendet. Ich habe mich außerdem kurz nach dem Jahreswechsel dazu entschlossen, meine Einzelspieler-Aktivitäten sowohl an der Konsole als auch am PC bis auf weiteres zu beenden, so macht es auch keinen Sinn mehr, die Kategorie weiterzuführen. Ähnliche Beweggründe stehen auch hinter den anderen Streichungen. Weitere Änderungen werden sicherlich noch folgen, ich bin noch nicht zufrieden mit der Einteilung.

So, mit dieser Verschlankung geht’s nun weiter.

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Jun 27 2008

Frisch gestrichen

Von meiner Blogsoftware WordPress gibt es nun schon seit längerem die Version 2.5 mit vielen kleinen Verbesserungen, die hauptsächlich die Administrationsoberfläche betreffen. Ich wollte schon kurz nach Erscheinen wechseln, habe dann aber von einigen Problemen gelesen und einfach auf das nächste Release gewartet. Das habe ich natürlich erstmal verschlafen, jetzt aber endlich installiert.

So weit, so gut. Weil das bisher von mir verwendete Theme „anarchy“ aber eigentlich für die Version 1.5 gemacht wurde, kann ich damit einige Funktionen, die inzwischen neu hinzugekommen sind, nicht verwenden, beispielsweise die „tag cloud“, die ich recht praktisch finde. Deswegen musste auch ein neues Theme her – hier eine Wahl zu treffen ist eine wirklich schwierige Aufgabe. Am alten Design gefallen hat mir vor allem die Schlichtheit und das „liquid design“, also die dynamische Anpassung an die Größe des Browserfensters. Und es hat dem Text viel Platz gelassen, was auch für größere Bilder vorteilhaft war.
Inzwischen finde ich aber eine Begrenzung der Zeilenlänge gar nicht mehr schlechter, weil meine Einträge doch immer recht lang werden und das Lesen mit kürzeren Zeilen leichter fällt. Gestört hat mich bisher auch die schlechte Sichtbarkeit des Veröffentlichungsdatums, welches für ein Blog ja doch wesentlich ist. Schließlich habe ich mich in einer Endauswahl mit vier Themes für „silicon (deutsch)“ entschieden. Ich finde Schrifttype und -größe sehr angenehm, der Navigationsbereich auf der rechten Seite wird damit recht ansprechend locker und übersichtlich.
Ich muss jetzt noch ein paar Details überarbeiten, etwa die größeren Bilder in alten Einträgen auf die neue Breite anpassen und die Tags anpassen (die sind bisher automatisch vergeben), damit die Wolke aussagekräftiger wird. [Amn. d. Aut.: ist inzwischen geschehen]

Nebenbei habe ich das Blog auch vollständig auf deutsch umgestellt – bis auf den Blog-Titel selbst, und zwar aus historischen Gründen. Dazu als Abschluss noch eine ordentliche Portion Hintergrundinfo: als ich 1994 mit dem Informatikstudium auch das Chatten begonnen habe, wollte ich mir auch einen möglichst einmaligen Nicknamen suchen. Ich entschied mich zuerst für TelFX (sprich: ‚Telefix‘), weil mich der Christoph so genannt hat und es irgendwie zu Telekommunikation und Computerspielen gepasst hat. Ein paar Monate später wurde mir aber aufgrund des Namens eine Nähe zur schon damals verhassten Telekom unterstellt, woraufhin ich mich dieser unangenehmen Assoziation entledigen wollte. Ich wollte mich näher am eigentlichen Vornamen orientieren und erinnerte mich, dass ich in der Bundeswehrzeit ich von einem damals engen Freund ‚Flix‘ gerufen wurde. Das war schön kurz, der Rückschluss auf Felix lag nahe, dennoch war es verfremdet, passend also für die Netzwelt. Leider musste ich dann feststellen, dass mir ein Namensvetter aus meiner alten Schule zuvorkam und die Domain flix.de bereits registriert hatte. Ziemlich bald hat er die Adresse wohl an einen damaligen Unikollegen abgegeben, der darunter immer noch ein Branchenbuch betreibt, für mich blieb diese Domain also unerreichbar. Ich war verärgert, wollte aber nicht länger suchen und habe mich dann für eine – deutsch ausgesprochen lautmalerisch sehr ähnliche – alternative Schreibweise entschieden – Flycs war geboren.
Meine erste Homepage unter flycs.de nannte ich Flycs‘ World, damals im Wesentlichen eine Linksammlung mit allem, was ich interessant fand und somit quasi meine Netzwelt ausmachte. Da dieser Charakter auch heute noch gilt – schließlich blogge ich überwiegend über verlinkbare Themen – bleibe ich bei diesem Titel.
Für lange Jahre war dieser Name ein Unikat, inzwischen gibt es eine Modellflugzeugreihe „Canterbury Sailplanes“, deren Homepage flyCS.com lautet. Dennoch sind der überwiegende Teil der Google-Treffer für Flycs auf mich zurückzuführen. Ein Genuss für Profiler…
A propos Google – die Suchmaschine ist mein treuester Leser und schaut wohl täglich hier vorbei, in den Suchergebnissen ist fast immer der Blogeintrag vom Vortag angerissen.

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Jan 7 2006

Tröpfchenweise schlauer

Gestern bin ich auf der verzweifelten Suche nach einem schlanken, modernen und flexiblen Content Management System (CMS; seht Euch nur mal die Liste der CMS Matrix an – wie soll man sich da entscheiden?) über einen Blogeintrag auf Drupal aufmerksam geworden. Es ist ein von holländischen Studenten entwickeltes, inzwischen recht verbreitetes Open Source-CMS, das populär wurde, weil u.a. Spread Firefox und The Onion es für ihre Websites einsetzen. Auch die Entwickler von Gallery, einer hervorragenden Galeriesoftware, die ich ebenfalls einsetze, nutzen Drupal für ihren Auftritt, und es hat sogar eigene Wikipedia-Einträge (deutsch | english).

Solch geballtes Vertrauen der Macher vielbesuchter Sites und die Popularität haben mich davon überzeugt, dass es kein schlechtes Stück Software sein kann und habe damit eine halb angefangene PostNuke-Einrichtung abgelöst, weil letztere einfach unerträglich kompliziert zu administrieren war. Drupal dagegen ist sehr schnell installiert (wenn auch mit manuellem Aufwand, keine Installationsroutine), hat sehr interessante Features wie z.B. ein Taxonomie-System zur Kategorisierung von Artikeln, und es existieren sehr viele brauchbare Module dafür. Diese T.-Systematik ist in der Praxis erstmal gewöhnungsbedürftig, aber sehr flexibel und dank der reichlich verfügbaren Hilfestellungen auch bald durchschaut. Ich habe in ca. drei Stunden eine komplette Website vorbereitet, also installiert und konfiguriert – bei PostNuke wurde ich in über acht Stunden nicht fertig.

Mein Blog wird weiterhin mit WordPress betrieben, aber für komplexere Aufgaben ist Drupal mein derzeitiges CMS der Wahl.

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