Mrz 9 2010

Nexus One – Unboxing eines reparierten Geräts

Heute kam nach knapp zwei Wochen mein zum zweiten Mal an den HTC-Service in England eingesandtes Google Nexus One zurück – diesmal wurde der eigentliche Fehler wohl gefunden und behoben: laut Reparaturbericht war der Annäherungssensor defekt. Das macht Sinn, auch wenn ich das Touchscreen in Verdacht hatte, denn ich habe die Abstürze erzeugen können, indem ich den Screen im oberen Bereich des Geräts großflächig berührt habe – dabei habe ich sicherlich auch den Proximity-Sensor verdeckt.

Ich habe meinen ersten Test mal im Video festgehalten. Bitte nicht lachen, ist mein erster Versuch und ich war nervös… :-)

In der Verpackung war übrigens nichts mehr drin, sie wurde nur mitgeschickt, weil auf ihr ein neuer Aufkleber mit IMEI und Seriennummer war. Da das Mainboard getauscht wurde, hat sich das geändert. Und das Fazit ist natürlich recht holprig – eigentlich wollte ich sagen: ich kann den Reboot nur beim Booten reproduzieren, ansonsten scheint das Gerät so zu funktionieren, wie ich mir das vorstelle.

Nachtrag 9.3.: leider hat sich herausgestellt, dass der Fehler durchaus auch im Betrieb auftritt. Teilweise braucht es sogar vier, fünf Versuche, bis es überhaupt bootet. Ein Austauschgerät bekommt man wie in Deutschland erst nach drei erfolglosen Reparaturversuchen, also nochmal einsenden und zwei Wochen warten.


Feb 8 2010

Multitouch-Update auf dem Nexus One installieren

Dieser Artikel ist nun auf frag-felix.de veröffentlicht.


Feb 2 2010

Netzteil und Micro-USB-Adapter für das Nexus One

Dieser Artikel ist nun auf frag-felix.de veröffentlicht.


Sep 23 2009

Google Sync jetzt mit GMail-Unterstützung – Push Mail

Gestern hat Google offiziell die Erweiterung des Google Sync bekanntgegeben, welches nun neben Kontakten und Terminen auch endlich Mails syncen kann. Da das Ganze über das Exchange-Protokoll funktioniert, kommen die Mails im Push-Verfahren an – klasse! Das Ganze funktioniert auch, wenn man Google Apps nutzt, was praktisch ist, um die GMail-Oberfläche für Mailadressen der eigenen Domain zu nutzen.

Für ein perfektes Google Sync fehlt jetzt nur noch die Unterstützung von mehreren Kalendern unter Windows Mobile – auf dieser Seite steht zwar “Using your Windows Mobile device’s native calendar, you can now access multiple Google calendars, and be alerted for upcoming appointments with sound or vibration”, ich habe es aber noch nicht geschafft, mehr als den eigenen Kalender zu synchronisieren. Vermutlich ist der Text einfach nur vom iPhone-Text kopiert worden, wo das ja bereits seit der ersten Version geht.

Als Alternative gäbe es neben den bereits erwähnten Möglichkeiten auch NuevaSync, das einen eigenen Exchange-Server zu betreiben scheint. Allerdings fließen die persönlichen Daten dann auch noch durch einen weiteren Dienstleister.


Mrz 18 2009

Mehrere Google Kalender mit Windows Mobile synchronisieren

Wie ich vor kurzem berichtet habe, gibt es zwar eine offizielle Möglichkeit, den Google Kalender mit dem Windows Mobile-Handy zu synchronisieren, allerdings ist sie auf den Hauptkalender beschränkt. Da ich aber meine privaten Termine für die schnelle Unterscheidung der Kategorien in mehrere Kalender aufgeteilt habe, um sie in unterschiedlichen Farben anzeigen zu können, und um so auch verschiedene gemeinsam geführte Kalender nutzen zu können, ist diese Funktion nicht brauchbar, auch wenn ich die Lösung, es über einen simulierten Exchange-/ActiveSync-Zugriff abzugleichen, recht elegant finde.
So habe ich mich jedenfalls mal auf die Suche nach Alternativen gemacht, und bin neben etablierten kostenpflichtigen Lösungen wie OggSync, GooSync und SyncMyCal, die teilweise auch eingeschränkte Freeware-Versionen anbieten, auch auf kostenlose Produkte gestossen. Manche davon werden nicht mehr weiterentwickelt, z.B. GMobileSync, aber das Projekt ActiveGcSync (in Version 2 Beta), das wohl noch aktiv ist, habe ich jetzt mal ausprobiert. Neben multiplen Kalendern kann man auch Kontakte abgleichen, dafür gefällt mir aber die Google-eigene Lösung wegen der Offboard-Suche für selten benötigte Kontakte besser. Die zu synchronisierenden Kalender kann man bequem aus einer Liste auswählen. Dazu gibt man noch an, wie häufig abgeglichen werden soll, und wieviele Tage im Voraus heruntergeladen werden sollen.
Die Kalender werden im Pocket Outlook sinnvollerweise als Kategorien angelegt, was die weitere Verarbeitung (farbliche Kennzeichnung in PocketInformant, automatische Klingelprofilwechel in phoneAlarm) sehr einfach macht. Bisher sind mir noch keine Probleme untergekommen, außer dass die Synchronisation recht lange dauert. Mal sehen, was die intensivere Nutzung über die nächsten Tage noch so zum Vorschein bringt.


Feb 10 2009

Google Sync für Windows Mobile

Gestern wurde bekannt, dass Google seine Dienste endlich um einen Sync-Service für Smartphones erweitert hat. Derzeit wird das fürs iPhone und für Windows Mobile angeboten, wobei mich natürlich in erster Linie letzteres interessiert.

Was das genau ist? Nun, man kann nun eine Google-Adresse als Microsoft Exchange-Server auf dem WinMo-Gerät eintragen und auf diese Weise seine Kontakte und seine Termine mit denen vom Google-Account synchron halten. Sehr praktisch, um ein geräteunabhängiges Backup seiner Kontakte auf einfache Weise zu bewerkstelligen. Die übliche Vorgehensweise, die Daten auf die eingelegte Speicherkarte zu sichern hilft ja nicht, wenn einem das Handy gestohlen wird, bzw. wenn man es schlicht verliert. Per Mail eine neue Handynummer eines Freunds übermittelt bekommen? Einfach in den Google Mail-Kontakten ändern (man ist ja eh grad auf der Seite) und die Nummer wird automatisch auch aufs Handy übertragen.

Die Einrichtung ist wirklich einfach und läuft exakt wie in der Anleitung beschrieben. Da ich zuvor den Exchange-Server meines Arbeitgebers eingetragen hatte, musste ich zunächst das zugehörige ActiveSync-Konto löschen – vorher unbedingt ein Backup der Daten machen, zum Beispiel mit dem kostenlosen PIMBackup. Es ist außerdem ratsam, auch eine ActiveSync-Partnerschaft mit einem PC eingerichtet zu haben, sonst werden die Kontakte und Termine vom Handy gelöscht und man muss nach der Einrichtung das Backup zurückspielen.

Witzig finde ich die Möglichkeit, nicht alle GoogleMail-Kontakte mit dem Handy zu synchronisieren, und dennoch über die Suche im Firmenverzeichnis (Standardfunktion in der Kontakte-Applikation) auf alle Kontakte Zugriff zu haben. Dazu muss man die nicht zu synchronisierenden Kontakte einfach in eine weitere Gruppe hinzufügen und aus der Gruppe “My Contacts” herausnehmen.

Leider wird unter Windows Mobile nur der Standardkalender unterstützt, nur auf dem iPhone sind bereits bis zu fünf Kalender wählbar, wenn man mit dessen Browser m.google.com/sync aufruft und die Sprache über den Link rechts unten auf Englisch umstellt. Und man kann derzeit noch keine E-Mails abrufen, dazu muss man weiterhin ein IMAP-Konto einrichten. Das Ganze ist noch im Betastadium, daher hoffe ich, dass die fehlenden Features noch nachgereicht werden.


Feb 8 2009

Going for the money – ein Selbstversuch

Ich führte neulich eine längere Diskussion über Sinn und Unsinn von persönlichen Blogs, und während des Gesprächs kamen wir natürlich auch auf die finanzielle Verwertbarkeit eines solchen Tagebuchs. Mit basicthinking.de, dem ehemaligen Blog von Softwareentwickler Robert Basic, der selbiges im vergangenen Monat für über 40.000 Euro über ebay verkauft hat, und der zwischendurch mal Werbeeinkünfte von knapp 1.000 US$ pro Monat angegeben hatte, führte ich ein prominentes Beispiel an. Dort konnte man auch in insgesamt drei Umfragen unter Bloggern nachlesen, dass auch Andere kostendeckende bis erfreuliche Einnahmen erwirtschaften. Letzteres natürlich nur über “Erotik” – wie singt man schon im Broadway-Musical: the Internet is for porn.

Nach dem Gespräch habe ich mal ein wenig recherchiert und auch endlich mal wieder meine eigenen Logfile-Statistiken angesehen, die mich dann doch ein wenig überrascht haben: angeblich habe ich etwa 22.000 Seitenaufrufe im Monat bei ca. 10.000 Besuchen. Natürlich sind da viele Suchroboter-Anfragen und RSS-Feed-Abonnements dabei, dennoch bin ich über die Zahl so erstaunt, dass ich sie näher untersuchen möchte, was mit der bisherigen Webalyzer-Lösung meines Hosters nur schwierig möglich ist.
Zu diesem Zwecke habe ich mich jetzt auch endlich mal Google Analytics angemeldet und mithilfe des Google Analytics for WordPress-Plugins hier eingebunden. Im nächsten Monat werde ich also schlauer sein, wer hier denn nun wirklich vorbeischaut. Natürlich wäre eine klassische Auswertung der Logfiles seriöser als die Einbindung von fremdgehosteten Zählpixeln, aber ich bin ja jetzt auch kein Unternehmen mit sensitiven Kundendaten. (Als ehemaliger Mitarbeiter eines solchen habe ich sogar mal die Auswahl eines Web-Analyse-Tools begleitet – dort wurden ASP-Dienstleister erst nach einigem Hin und Her aus der Auswahlliste gestrichen – ich war bestürzt, wie lange sich Marketing- und Kostenvorteile gegen Sicherheits- und Datenschutzaspekte behaupten konnten.)

Und um den Selbstversuch auch noch auf die Spitze zu treiben, werde ich Google AdSense-Anzeigen und Amazon-Partnerlinks einbauen. Ich möchte einfach mal wissen, was man mit einem wie ich glaube wenig gelesenen Blog so erzielen kann, wenn man sich etwas Mühe gibt. Dass ich dabei Leser vergraule, glaube ich gar nicht, schließlich habe ich ja selbst auch schon mal auf das gut funktionierende Firefox-Plugin AdBlock Plus hingewiesen, mit dessen Hilfe man die offensichtliche Werbung hier einfach ausblenden kann. Unterstützer nehmen natürlich mein Blog vom Blocker aus und klicken auch ab und zu mal auf einen Link… ;-)

Nebenbei, sich Mühe geben soll heißen, dass ich einige Überarbeitungen meiner bestehenden Artikel vornehme und außerdem versuche, etwas öfter zu schreiben. Letztlich also auch ein Mehrwert für Euch, so hoffe ich zumindest.


Jun 27 2008

Frisch gestrichen

Von meiner Blogsoftware WordPress gibt es nun schon seit längerem die Version 2.5 mit vielen kleinen Verbesserungen, die hauptsächlich die Administrationsoberfläche betreffen. Ich wollte schon kurz nach Erscheinen wechseln, habe dann aber von einigen Problemen gelesen und einfach auf das nächste Release gewartet. Das habe ich natürlich erstmal verschlafen, jetzt aber endlich installiert.

So weit, so gut. Weil das bisher von mir verwendete Theme “anarchy” aber eigentlich für die Version 1.5 gemacht wurde, kann ich damit einige Funktionen, die inzwischen neu hinzugekommen sind, nicht verwenden, beispielsweise die “tag cloud”, die ich recht praktisch finde. Deswegen musste auch ein neues Theme her – hier eine Wahl zu treffen ist eine wirklich schwierige Aufgabe. Am alten Design gefallen hat mir vor allem die Schlichtheit und das “liquid design”, also die dynamische Anpassung an die Größe des Browserfensters. Und es hat dem Text viel Platz gelassen, was auch für größere Bilder vorteilhaft war.
Inzwischen finde ich aber eine Begrenzung der Zeilenlänge gar nicht mehr schlechter, weil meine Einträge doch immer recht lang werden und das Lesen mit kürzeren Zeilen leichter fällt. Gestört hat mich bisher auch die schlechte Sichtbarkeit des Veröffentlichungsdatums, welches für ein Blog ja doch wesentlich ist. Schließlich habe ich mich in einer Endauswahl mit vier Themes für “silicon (deutsch)” entschieden. Ich finde Schrifttype und -größe sehr angenehm, der Navigationsbereich auf der rechten Seite wird damit recht ansprechend locker und übersichtlich.
Ich muss jetzt noch ein paar Details überarbeiten, etwa die größeren Bilder in alten Einträgen auf die neue Breite anpassen und die Tags anpassen (die sind bisher automatisch vergeben), damit die Wolke aussagekräftiger wird. [Amn. d. Aut.: ist inzwischen geschehen]

Nebenbei habe ich das Blog auch vollständig auf deutsch umgestellt – bis auf den Blog-Titel selbst, und zwar aus historischen Gründen. Dazu als Abschluss noch eine ordentliche Portion Hintergrundinfo: als ich 1994 mit dem Informatikstudium auch das Chatten begonnen habe, wollte ich mir auch einen möglichst einmaligen Nicknamen suchen. Ich entschied mich zuerst für TelFX (sprich: ‘Telefix’), weil mich der Christoph so genannt hat und es irgendwie zu Telekommunikation und Computerspielen gepasst hat. Ein paar Monate später wurde mir aber aufgrund des Namens eine Nähe zur schon damals verhassten Telekom unterstellt, woraufhin ich mich dieser unangenehmen Assoziation entledigen wollte. Ich wollte mich näher am eigentlichen Vornamen orientieren und erinnerte mich, dass ich in der Bundeswehrzeit ich von einem damals engen Freund ‘Flix’ gerufen wurde. Das war schön kurz, der Rückschluss auf Felix lag nahe, dennoch war es verfremdet, passend also für die Netzwelt. Leider musste ich dann feststellen, dass mir ein Namensvetter aus meiner alten Schule zuvorkam und die Domain flix.de bereits registriert hatte. Ziemlich bald hat er die Adresse wohl an einen damaligen Unikollegen abgegeben, der darunter immer noch ein Branchenbuch betreibt, für mich blieb diese Domain also unerreichbar. Ich war verärgert, wollte aber nicht länger suchen und habe mich dann für eine – deutsch ausgesprochen lautmalerisch sehr ähnliche – alternative Schreibweise entschieden – Flycs war geboren.
Meine erste Homepage unter flycs.de nannte ich Flycs’ World, damals im Wesentlichen eine Linksammlung mit allem, was ich interessant fand und somit quasi meine Netzwelt ausmachte. Da dieser Charakter auch heute noch gilt – schließlich blogge ich überwiegend über verlinkbare Themen – bleibe ich bei diesem Titel.
Für lange Jahre war dieser Name ein Unikat, inzwischen gibt es eine Modellflugzeugreihe “Canterbury Sailplanes”, deren Homepage flyCS.com lautet. Dennoch sind der überwiegende Teil der Google-Treffer für Flycs auf mich zurückzuführen. Ein Genuss für Profiler…
A propos Google – die Suchmaschine ist mein treuester Leser und schaut wohl täglich hier vorbei, in den Suchergebnissen ist fast immer der Blogeintrag vom Vortag angerissen.


Jun 25 2008

Weitere Firefox-Addons

Im Rahmen der allgegenwärtigen Berichterstattung rund um Firefox 3 habe ich es gewagt, weitere Plugins auszuprobieren:

  • Foxmarks: Habe ich bisher nicht verwendet, weil die Bookmarks auf einem fremden Server gespeichert werden, was im Bankenumfeld unsicher war. Jetzt habe ich festgestellt, dass man Foxmarks auch mit einem eigenen WebDAV-Server syncen kann.
  • Better GMail 2: Funktioniert auch mit Google Apps (Domain kann man unter “Advanced…” eintragen), macht GMail schöner und komfortabler.
  • Password Exporter: Wie der Name schon sagt, exportiert das Tool die von Firefox gespeicherten Passwörter, z.B. als Backup, oder um sie auf einem anderen PC wieder zu importieren. Ist natürlich mit entsprechender Vorsicht zu benutzen.

Sxipper habe ich inzwischen wieder deinstalliert, weil es lediglich Domain-bezogen arbeitet und den Pfad nicht berücksichtigt. Das sorgt bei mir ab und zu für Verwirrungen, z.B. aktuell bei unterschiedlichen Tipprunden auf kicktipp.de.


Jun 24 2008

GTalk²

Ich muss derzeit mit zwei Google-GTalk-Accounts hantieren und hatte anfangs das Problem, dass der GTalk-Client keine Möglichkeit bietet, mehrere Accounts zu verwalten. Immerhin ist es möglich, den Client zweimal zu starten, indem man den Aufruf um den Parameter /nomutex erweitert. GTalk merkt sich aber immer nur das zuletzt genutzte Userprofil, so dass ich jeden Tag sowohl Benutzername als auch Passwort erneut eingeben musste. Also habe ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung gemacht und bin dabei auf Digsby gestoßen. Ähnlich wie Trillian ist das ein Multi-Protokoll-Client, der aber eben auch das Jabber-Protokoll und damit auch GTalk unterstützt. Neben den IM-Accounts kann man auch Mails checken lassen (bei GMail-Accounts sogar mit sehr komfortablen Popups), sowie Chats in Social Networking Sites führen. Unterstützt werden von Haus aus Facebook, MySpace und Twitter.
Für die Nutzung ist lediglich eine eigene Registrierung nötig.