Jun 27 2008

Frisch gestrichen

Von meiner Blogsoftware WordPress gibt es nun schon seit längerem die Version 2.5 mit vielen kleinen Verbesserungen, die hauptsächlich die Administrationsoberfläche betreffen. Ich wollte schon kurz nach Erscheinen wechseln, habe dann aber von einigen Problemen gelesen und einfach auf das nächste Release gewartet. Das habe ich natürlich erstmal verschlafen, jetzt aber endlich installiert.

So weit, so gut. Weil das bisher von mir verwendete Theme „anarchy“ aber eigentlich für die Version 1.5 gemacht wurde, kann ich damit einige Funktionen, die inzwischen neu hinzugekommen sind, nicht verwenden, beispielsweise die „tag cloud“, die ich recht praktisch finde. Deswegen musste auch ein neues Theme her – hier eine Wahl zu treffen ist eine wirklich schwierige Aufgabe. Am alten Design gefallen hat mir vor allem die Schlichtheit und das „liquid design“, also die dynamische Anpassung an die Größe des Browserfensters. Und es hat dem Text viel Platz gelassen, was auch für größere Bilder vorteilhaft war.
Inzwischen finde ich aber eine Begrenzung der Zeilenlänge gar nicht mehr schlechter, weil meine Einträge doch immer recht lang werden und das Lesen mit kürzeren Zeilen leichter fällt. Gestört hat mich bisher auch die schlechte Sichtbarkeit des Veröffentlichungsdatums, welches für ein Blog ja doch wesentlich ist. Schließlich habe ich mich in einer Endauswahl mit vier Themes für „silicon (deutsch)“ entschieden. Ich finde Schrifttype und -größe sehr angenehm, der Navigationsbereich auf der rechten Seite wird damit recht ansprechend locker und übersichtlich.
Ich muss jetzt noch ein paar Details überarbeiten, etwa die größeren Bilder in alten Einträgen auf die neue Breite anpassen und die Tags anpassen (die sind bisher automatisch vergeben), damit die Wolke aussagekräftiger wird. [Amn. d. Aut.: ist inzwischen geschehen]

Nebenbei habe ich das Blog auch vollständig auf deutsch umgestellt – bis auf den Blog-Titel selbst, und zwar aus historischen Gründen. Dazu als Abschluss noch eine ordentliche Portion Hintergrundinfo: als ich 1994 mit dem Informatikstudium auch das Chatten begonnen habe, wollte ich mir auch einen möglichst einmaligen Nicknamen suchen. Ich entschied mich zuerst für TelFX (sprich: ‚Telefix‘), weil mich der Christoph so genannt hat und es irgendwie zu Telekommunikation und Computerspielen gepasst hat. Ein paar Monate später wurde mir aber aufgrund des Namens eine Nähe zur schon damals verhassten Telekom unterstellt, woraufhin ich mich dieser unangenehmen Assoziation entledigen wollte. Ich wollte mich näher am eigentlichen Vornamen orientieren und erinnerte mich, dass ich in der Bundeswehrzeit ich von einem damals engen Freund ‚Flix‘ gerufen wurde. Das war schön kurz, der Rückschluss auf Felix lag nahe, dennoch war es verfremdet, passend also für die Netzwelt. Leider musste ich dann feststellen, dass mir ein Namensvetter aus meiner alten Schule zuvorkam und die Domain flix.de bereits registriert hatte. Ziemlich bald hat er die Adresse wohl an einen damaligen Unikollegen abgegeben, der darunter immer noch ein Branchenbuch betreibt, für mich blieb diese Domain also unerreichbar. Ich war verärgert, wollte aber nicht länger suchen und habe mich dann für eine – deutsch ausgesprochen lautmalerisch sehr ähnliche – alternative Schreibweise entschieden – Flycs war geboren.
Meine erste Homepage unter flycs.de nannte ich Flycs‘ World, damals im Wesentlichen eine Linksammlung mit allem, was ich interessant fand und somit quasi meine Netzwelt ausmachte. Da dieser Charakter auch heute noch gilt – schließlich blogge ich überwiegend über verlinkbare Themen – bleibe ich bei diesem Titel.
Für lange Jahre war dieser Name ein Unikat, inzwischen gibt es eine Modellflugzeugreihe „Canterbury Sailplanes“, deren Homepage flyCS.com lautet. Dennoch sind der überwiegende Teil der Google-Treffer für Flycs auf mich zurückzuführen. Ein Genuss für Profiler…
A propos Google – die Suchmaschine ist mein treuester Leser und schaut wohl täglich hier vorbei, in den Suchergebnissen ist fast immer der Blogeintrag vom Vortag angerissen.

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Jan 2 2006

Formschön

Neulich im Dreimühlenviertel entdeckte ich des Abends diesen Laden:

Beltshop

Ich brauchte einige Zeit, bis ich begriff, was hier feilgeboten wird: die beleuchteten Objekte sind Gürtel. Ganz schön stylish!

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