Jun 26 2008

So seh’n Sieger aus, schalalala!

Nicht nur hat unsere Nationalmannschaft einen glücklichen Sieg gegen hochmotivierte Türken errungen, auch ich habe mit meiner richtigen Vorahnung den Grundstein für einen famosen Tipperfolg gelegt und meinem Namen alle Ehre gemacht: im SchnaeppchenFuchs.com-Blog gibt es anläßlich der Deutschland-Partien bei der EM jeweils ein Tippspiel, bei dem ein 50-Euro Sofortgewinn, sowie eine Casio Exilim als Gesamthauptpreis winken. Und was soll ich sagen, das Los fiel in Runde 4 auf meinen richtigen 3:2-Tipp!

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Leonard, der übrigens wirklich auf gute Schnäppchen hinweist. Auf jeden Fall lesenswert, vielleicht auch einfach als RSS-Feed.

Die DigiCam kann man übrigens noch gewinnen, wenn man beim Finalspiel mitmacht, das veröffentlicht wird, sobald der Finalgegner feststeht.


Apr 26 2007

Baby Blues (1): Elvis has entered the building*

Nach vier sorgenvollen Wochen endlich die gute Nachricht, dass Mutter und Kind nach Hause dürfen und wir uns langsam in ein Familienleben einfinden können. Jetzt traue ich mich auch, hier erste Bilder von unserem Sohn zu präsentieren:


Sohnemann beim Schlafen


Sohnemann beim Gucken

Ich bin verliebt!

*Danke für die Überschrift, Explorer! ;-)


Mrz 26 2007

Baby Blues (0): Baby Shopping

Hätten wir doch nur schon früher gewusst, dass man Babies auch so billig und gleich zusammen mit einem Kinderbett erwerben kann, dann hätten wir uns die neun Monate Aufregung und Stress gespart…

Und was uns wohl erwartet, wenn jemand sein Kind schon zum Schleuderpreis anbietet? Spaß beiseite – wir freuen uns riesig auf unseren Nachwuchs! Nicht mehr lange.


Nov 13 2006

Sprachlos…

… macht mich dieser Eintrag in Deutschlands vermutlich meistgelesenem Blog. Sowas muss ich einfach anprangern! Ich eröffne hiermit sogar eine eigene Kategorie für solche Unverschämtheiten. Mir kommt neben der Wut der Begriff “Fremdschämen” in den Kopf. Gibt es das Wort im Deutschen eigentlich?

Wer von Euch liest denn eigentlich noch ab und zu im BildBlog? Ich finde es ja meistens amüsant, stellenweise etwas arg penibel, und manchmal total überzeogen. Aber nach der Lektüre des oben verlinkten Schriftverkehrs überlege ich, was ich aktiv gegen die Bild-Zeitung bzw. ihrem Herausgeber tun kann. Kann man was tun?


Okt 2 2006

Pflanzen Bestimer

Nach der bayerischen Sushi-Empfehlung weiter unten ein ganz ähnliches Fundstück: der Blumenladen um die Ecke mit dem seltsamen Namen “Blumen Komander” (zurückzuführen auf den Familiennamen) in der Augustenstr. scheint sexuell höchst aktive Lilien im Angebot zu haben.

Werbetafel des Blumen Komander

Na gut, das wäre eine Wort-Interpretation aus unserer Eltern-Generation, irgendwie wirkts im Zusammenhang mit der angebotenen Ware aber trotzdem fremdartig. Ich führe den Einsatz des Kraftausdrucks jetzt mal auf das Alter der Tafelschreiberin zurück.


Sep 5 2006

Morgensport?!

Nachdem meine blogtechnische Urlaubspause von cohu angeprangert und mir von ihr ein Stöckchen zugeworfen wurde, hier also mein Morgenritual:
1. Wann stehst du zur Arbeit auf?
Zwischen 7 und 9 Uhr, je nach Abendprogramm zuvor.

2. Stehst Du rechtzeitig auf oder bleibst Du bis zur letzten Minute liegen?
Irgendwas zwischendrin, ebenfalls abhängig vom Abendprogramm.

3. Wie viele Wecker hast du?
Einen Wecker mit zwei Weckzeiten und Snooze-Funktion.

4. Machst Du Frühsport?
Morgens halte ich meine Körperbewegungen so gering wie möglich. Meinen Kreislauf bringe ich mit einer kühlen Dusche und ner Tasse Kaffee auf Trab. Sport ist absolut nicht drin.

5. Frühstückst Du? Wenn ja, was?
Unter der Woche selten, und wenn dann einen Kaffee zum Brot. Manchmal auch Brezn. Am Wochenende dagegen gerne und vielfältig. Die ganze Palette von süß bis salzig, vom Schoko-Croissant bis zur Weißwurst.

6. Wie fährst Du zur Arbeit?
Derzeit leider mit dem Auto, wenn mein Arbeitgeber demnächst hier hin umzieht, dann per MVV.

So, jetzt gebe ich weiter an KnistaSista.


Sep 5 2006

Fronkraisch, Fronkraisch

So, bin zurück von einem fast viereinhalb Tausend Kilometer langen Trip durch den südlichen Teil Frankreichs. Mit einem mit komfortabler Campingausrüstung vollgepackten Auto ging die Reise quer durchs Nachbarland. Die Stationen entlang der Strecke: Kickern bei Freunden am Bodensee, die Rheinfälle in Schaffhausen, das Vitra Design Museum in Weil am Rhein, ein Campingplatz im Elsaß, ADAC-Dienste am zweiten Tag meiner Mitgliedschaft, ein Kaffee in einem Comicstore in Besancson, das leckerste französische Essen an der Markthalle in Dijon, Volvic in der Auvergne, das Vulkanmuseum Vulcania, auf der Rennstrecke des Bergrennens von Mont-Dore (Teil der FIA European Hill Climb Championship), am Viadukt von Gustave Eiffel, vorbei an unzähligen Chateaus und abends durch Bordeaux zur größten Sanddüne Europas bei Arcachon, für über eine Woche bei einer Freundin in Seignosse an der Biscaya, wo gerade die Rip Curl Pro Super Series Station machte, Besichtigungen der Altstadt von Pamplona und von San Sebastian (lecker Pinchos!), das Guggenheim in Bilbao, die weißen Pferde und schwarzen Stiere der Carmague, und schließlich durchs Rhône-Tal über Genf zurück nach München.

Schön war’s, erholsam und entspannend. Mal sehen, was die geschossenen Bilder so hergeben, dann folgen Fotos.


Jul 30 2006

Schmankerl auf bayrisch

Neulich beim Dorffest auf dem Land konnte man kulinarische Spezialitäten aus fernen Ländern genießen. Und damit man auch vorher weiß, wie es wohl schmecken wird, gibts gleich den entsprechenden Kommentar dazu.

Sau guat!


Jul 25 2006

Schmankerl auf Ibiza

Na wer hätte das gedacht: Ibiza hat auch kulinarische Spezialitäten, die vorher noch nirgendwo sonst gesehen habe. Aber dass dafür gleich Rechtsanwälte dran glauben müssen…

Speisekarte auf Ibiza

Meine Vermutung: übersetzt aus dem Englischen – wer entschlüsselt die Namensherkunft mancher Speise?


Jul 17 2006

Ibizenkische Impressionen

Okay, wieder ist ein beitragsloser Monat vergangen, in dem eigentlich viel passiert ist und viel zu sehen war. Deutschland wurde “Weltmeister der Herzen”, die Schwalbenkönige wurden Weltmeister, was ja nicht per se traurig macht, und ich habe mit meiner Liebsten einen sehr schönen Urlaub auf Ibiza verbracht.

Die Insel ist weniger Techno-versaut als befürchtet. Dennoch trifft man immer wieder auf Beatgehämmere, auch beim ansonsten romantischen Sonnenuntergang am abgeschiedenen Piratenturm…

Piratenturm bei Sant Antoni
Piratenturm bei Sant Antoni

Der Sonnenuntergang am Café del Mar ist übrigens überbewertet. Es gibt schönere Flecken, schönere Cafés, und die Hintergrundmusik kann man sich auch selber machen (siehe die einheimischen(!) Technokids weiter oben). Vielleicht sollte man sich das Spektakel trotzdem mal ansehen, der Skurrilität wegen. Eine halbe Stunde vor Untergang fallen Horden von Menschen ein, u.a. auch per Boot und Taxi, um sich dicht gedrängt eine hinter Wolken am Horizont verschwindende Sonne anzusehen und ein am Supermarkt nebenan gekauftes Bierchen (0,25L => “Löschzwerg”) zu zischen.

Schöner Sonnenuntergang
So ist der Sonnenuntergang einfach schöner als im Gedränge vorm Café del Mar.

Die Insel hat viele schöne Ecken (sprich Buchten, Klippen, mittelalterliche Bauten), ist aber nicht besonders groß, daher ist man selten allein und mehr als drei Tage Sightseeing ist mangels Attraktionen nicht sinnvoll.

Klippe im Nordosten
Der höchste Punkt im Nordosten von Ibiza

Wehrkirche in Sta. Eularia
Die größte Wehrkirche der Insel in Sta. Eularia

Wenn man den Rest der Zeit am Strand oder in schattigen Cafés verbringen mag, kommt man voll auf seine Kosten.

Bar Anita
Die in der Hippie-Zeit berühmte Bar Anita

Ein Mietwagen ist unbedingt empfehlenswert, um zu den schöneren Stränden zu gelangen, und mit ca. 25 Euro/Tag auch nicht besonders teuer. Das Nachtleben (bekannt durch Pacha und Privilege) haben wir nicht ausprobiert, dafür muss man einiges an Geld aufbringen: Clubeintritte um die 30 Euro sind die Regel, teilweise gehen auch dreistellige Beträge über die Theke – nur zum Betreten, wohlgemerkt.

Auch ansonsten ist das Gastro-Leben nicht viel billiger als in Deutschland, vom Kaffee mal abgesehen. Mit eigener Küche lässt sich aber günstig selbst kochen.
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang hinter dem privaten Pool unserer Finca

Ich hab mich jedenfalls bestens erholt und gut Farbe bekommen.

Felix (lat.): der Glückliche