Jun 24 2008

GTalk²

Ich muss derzeit mit zwei Google-GTalk-Accounts hantieren und hatte anfangs das Problem, dass der GTalk-Client keine Möglichkeit bietet, mehrere Accounts zu verwalten. Immerhin ist es möglich, den Client zweimal zu starten, indem man den Aufruf um den Parameter /nomutex erweitert. GTalk merkt sich aber immer nur das zuletzt genutzte Userprofil, so dass ich jeden Tag sowohl Benutzername als auch Passwort erneut eingeben musste. Also habe ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung gemacht und bin dabei auf Digsby gestoßen. Ähnlich wie Trillian ist das ein Multi-Protokoll-Client, der aber eben auch das Jabber-Protokoll und damit auch GTalk unterstützt. Neben den IM-Accounts kann man auch Mails checken lassen (bei GMail-Accounts sogar mit sehr komfortablen Popups), sowie Chats in Social Networking Sites führen. Unterstützt werden von Haus aus Facebook, MySpace und Twitter.
Für die Nutzung ist lediglich eine eigene Registrierung nötig.


Jun 18 2008

Browser-Upgrade

Heute ist also die neue Version 3.0 von meinem favorisierten Browser Mozilla Firefox erschienen.
Get Firefox

Sie läßt sich problemlos über eine alte Version installieren und man behält so alle Einstellungen und Addons. Leider sind nicht alle Addons, die ich jetzt auch schon vor einem Jahr mal vorgestellt habe, kompatibel mit v3, z.B. die beiden Erweiterungen zur optisch aufgehübschten Quelltextansicht. Ich habe mich ein wenig nach Alternativen umgesehen und bin dabei auf ein paar andere interessante Plugins gestoßen, die ich derzeit ausprobiere. Und ein paar Extensions sind schon länger im Einsatz, aber hier noch nicht erwähnt, was hiermit nachgeholt ist.

  • Faviconize Tab: Verkleinert einen Tab auf seinen Favicon.
  • Flagfox: Zeigt den Standort des Webservers an.
  • FireShot: Screenshooter, gefällt mir besser als Screengrab!
  • Google Notebook: Das Google Notizbuch ständig verfügbar haben. Praktisch: über das Kontextmenü des Statusbar-Icons den Button aktivieren und Markierungen können noch leicher übernommen werden.
  • Greasemonkey: Ein Tool zum Manipulieren von angezeigten Websites über eigene Javascripte. Das Repository enthält einige nützliche Skripte z.B. für GMail.
  • Sxipper: Ein Ersatz für den Firefox-eigenen Passwort-Manager und Formular-Helfer. Die Passwörter werden lokal und verschlüsselt gespeichert, aber es werden leider Nutzungsdaten erhoben, was mir ein bißchen Buchschmerzen bereitet. Kann auch die Passwörter z.B. aus RoboForm importieren.

Der Browser ist richtig schön schnell, angeblich mehr als doppelt so schnell wie der Vorgänger. Aufgefallen ist mir, dass bei den Google-Suchergebnissen keine Links mehr direkt ohne Anklicken kopiert werden können (Kontextmenü -> Link-Adresse kopieren). Stattdessen offenbart sich eine Google-Trickserei fürs Tracking und der wahre Link landet in der Zwischenablage, scheint mir.


Apr 9 2008

Netzmeisterei

Dank dem im letzten Jahr eingeführten Elterngeld leiste ich mir derzeit den Luxus, zwei Monate nicht zur Arbeit zu gehen, sondern intensiv Zeit mit meinem Sohn zu verbringen. Da der aber immer noch etwa 13 Stunden am Tag schläft, habe ich hie und da ein paar freie Minuten, in denen ich mich endlich mal wieder den von mir freundschaftlich betreuten Internetauftritten widmen kann.

Just in dieser Zeit wurde leider die Homepage der Fachschaft Amerikanistik von einer Trackback-Spamwelle hinfortgespült: mein Provider hat zuerst kurzfristig den Datenbankzugriff verhindert und schließlich meinen Account wegen Überlastung “strafversetzt”, weshalb ich die Website erstmal offline genommen habe, bis sich die Fachschaft bei mir meldet, um Alternativen zu überlegen – falls überhaupt gewünscht. Mit der kommerziellen Forensoftware IP.Board geht es jedenfalls nicht weiter, solange die jährlichen Lizenzkosten nicht gezahlt werden und ich daher keine Sicherheitspatches mehr beziehen darf. Es gibt zum Glück kostenfreie, ganz brauchbare Alternativen, vor allem das Simple Machines Forum gefällt mir sehr gut. Ich kenne es schon über ein Jahr von meinem virtuellen Stammtisch bei Hell Is Other People.

Auch eine andere Website, die ich betreut habe, wurde heute zu Grabe getragen: 1-800-splattertainment.org hat seine Inhalte aus dem Netz genommen und harrt der Domainfreigabe. Die Leser müssen nun zwar auf die kürzesten Filmkritiken, die ich je gelesen habe, verzichten, aber Rudolf Inderst führt derweil ein eigenes Blog, neben seinen Veröffentlichungen beim Filmspiegel. Mal sehen, ob die anderen Autoren es ihm gleichtun.

In Zusammenhang mit den massiven Zugriffen auf amerikanistik.org sind mir die Logfiles des Webservers eingefallen, die ich seit Jahren brav sammle. Ich habe noch keine gute Auswert-Software für diese Logfiles ausfindig gemacht und mir heute einen kurzen Überblick über freie Analysetools verschafft. Da ich mit dem heillos veralteten Webalyzer, der mir von meinem Hoster angeboten wird, so gar nicht zufrieden bin, werde ich nun AWStats ausprobieren, das mir sehr brauchbar erscheint. Wohlgemerkt geht es um die Auswertung von Logfiles, für Live-Statistiken und dergleichen gibt es neben Google Analytics andere gute Lösungen wie beispielsweise chCounter, welches man selbst hostet.

Und schließlich suche ich derzeit auch nach einem guten Redaktionssystem (CMS) für kleinere Projekte in der Familie. Voraussetzungen: natürlich muss es bei meinem Hoster laufen können (PHP, Perl, Python, Ruby, MySQL), ich muss mich schnell einarbeiten können, einige sinnvolle Features wie Rechteverwaltung, SEO-Optimierungen und Security-Features sollten an Bord oder leicht nachrüstbar sein, es sollten barrierefreie Seiten möglich sein, und kostenlos sollte es sein.
Bisher habe ich erste Erfahrungen mit dem vielgelobten Drupal gesammelt (unter anderem bei 1-800-splattertainment), es ist mir aber zu ‘anders’ in der Bedienung – zumindest in der Version 4, weiter bin ich noch nicht gekommen. Das liegt wohl an der Ausrichtung am Taxonomie-System, was sicherlich zeitgemäß ist, mir aber doch sehr viel Umgewöhnung abverlangt.
Daher habe ich mich weiter umgesehen und bin recht häufig auf ein relativ neues Projekt namens TYPOlight gestoßen. Es ist anders als man erwarten würde keine abgespeckte Version des übermächtigen Typo3, sondern ein eigenständiges, leicht zu installierendes, leicht zu begreifendes und dennoch gut ausgestattetes Content Management System des deutschen Entwicklers Leo Feyer. Das Backend ist geradlinig, die Rechteverwaltung sehr detailliert, die Anleitung verständlich. Mein erster Eindruck ist durchweg positiv, ich werde das anstehende Projekt mal damit umsetzen und sehen, ob sich das bestätigt.
Bei der Suche bin ich auch auf andere Systeme gestoßen, die eine Erwähnung wert sind: CMS Made Simple, CMSimple, MODx, Der Dirigent und e107 können sich ebenfalls sehen lassen.

So, jetzt gehts wieder zurück zum Tüfteln und Basteln.


Mrz 13 2008

Bilderwand

Ich finde, es wird Zeit, aus meinem Dornröschenschlaf aufzuwachen und mal wieder etwas aktiver zu werden. Neben einem geplanten Skin-Wechsel und voraussichtlich einer kleinen Umstrukturierung der Beiträge gibt es bereits ein paar lange Geek-Texte in der Pipeline (hauptsächlich Erfahrungsberichte über technischen Schnickschnack), ich versuche den Neubeginn aber schlicht mit einer kurzen Vorstellung eines Browser-Plugins, das letztens bei den WebAppers vorgestellt wurde: mit PicLens kann man die populärsten Bildercommunities wie Flickr, Google Images, Picasa und deviantART, aber auch z.B. Alben bei Facebook und MySpace in einer Vollbild-Ansicht durchforsten. Dabei werden die Bilder dreidimensional an einer Wand hängend dargestellt.

PicLens Vorschau

Keine Paginierung mehr durchklicken, einfach per Drag&Drop durch gesamte Alben browsen. Einzelne Exponate werden per Klick vergrößert, und mit dem Mausrad lässt sich noch näher ranzoomen.

Wer nach der Installation ein Album für den Test braucht – wie wär’s mit Ursis 200 Bilder starkem Flickr-Album? Und ja, es gab mich auch mal ohne Bart…


Dez 7 2007

Browser Feature of the Day

Ich habe heute ein Browser-Feature kennengelernt, das bei Security-relevanten Websites sehr nützlich sein kann, aber bisher nur selten verwendet oder auch nur dokumentiert ist.

Wenn eine Website sowohl über HTTP als auch SSL-verschlüsselt mit HTTPS aufgerufen werden kann, hat man das Problem, dass man absolute Linkreferenzen auf andere Server idealerweise ebenfalls mit dem jeweils gerade verwendeten Protokoll aufrufen müsste. Ansonsten bekommt man beim Aufruf SSL-verschlüsselter Seiten unschöne Meldungen, dass Elemente der aufgerufenen Seite nicht sicher sind – das Schloß-Symbol im Browser ist durchgestrichen. Das betrifft zum Beispiel Bilder, die auf einem eigenen Bilderserver gehostet sind. Mir bekannte Workarounds hierfür waren bisher client- oder serverseitige Protokollweichen, die die URLs je nach verwendetem Protokoll umgeschrieben haben, oder die feste Verlinkung mit HTTPS-URLs.

Was aber genauso funktioniert sind URLs, bei denen man das Protokoll und den Colon (Doppelpunkt) einfach weglässt, also z.B.
<img src="//www.bilderserver.tld/img/bild.gif"/>
Der Browser ergänzt dann das Protokoll automatisch.

Feines Feature.


Nov 27 2007

Freie Software für Windows

Ich suche noch eine gut bedienbare Web-Applikation zur Verwaltung von Links / Bookmarks, bis dahin blogge ich einfach die Seiten, die ich mir merken möchte. Heute mal Links zu Programmen, die ich derzeit häufig nutze und die frei verfügbar sind.

  • PSPad – sehr guter Editor, im Prinzip ein Ultraedit-Klon, dem lediglich das gute Handling von großen Dateien fehlt. Nutze ich hauptsächlich für die Webseiten-Bearbeitung.
  • WinMerge – Tool zum Dateien vergleichen und zusammenführen.
  • JAD – Java Decompiler, falls mal die Sourcen nicht verfügbar sind. Dafür gibts dann auch ein eclipse-Plugin jadclipse.
  • IE Web Developer Toolbar – das Pendant zum Firefox-Plugin.
  • WebScarab – Proxy-Server, mit dem man HTTP(S)-Verkehr überwachen kann.
  • Wireshark – Tool zur Analyse von Netzwerk-Traffic.
  • Poderosa – eine bessere Terminal-GUI als das schon gute puTTY.
  • WinSCP – Dateitransfer-Programm für FTP und SFTP.
  • UltraVNC – den PC aus der Ferne bedienen, wenn der Windows-eigene Remote Desktop nicht funktioniert, z.B. bei Windows XP Home.
  • cygwin – Sammlung von Linux-Kommandos und -Programmen für die Nutzung in Windows. Praktisch, um einen SSH-Server aufzusetzen, rsync für Backups zu verwenden, Logfiles zu beobachten und zusammenzufassen usw.
  • TUGZip – gutes Packprogramm, das sehr viele Formate kennt und praktische Ansichten hat.
  • MS PowerToys for XP – nützliche Helferlein für XP.
  • PDFCreator – Aus jeder Anwendung PDFs über die Druckfunktion erzeugen.
  • Process Monitor – Task Manager reloaded.
  • USBLM – Laufwerks-Buchstaben-Manager für USB-Laufwerke.
  • Unlocker – Wenn sich eine Datei mal wieder nicht löschen lässt, kann man mit diesem Tool nachsehen, ob wirklich noch etwas darauf zugreift und ansonsten die Datei freigeben.
  • Yankee Clipper 3 – Erweiterung der Zwischenablage um eine Historie.
  • FreeMind – Mind Mapper.
  • Paint.NET – gutes Grafik-Bearbeitungsprogramm, bedient sich ähnlicher wie Photoshop als GIMP, daher nutze ich es lieber.
  • IrfanView – schneller Bildbetrachter für Zwischendurch.
  • Picasa – damit verwalte ich meine Fotosammlung. Interessante Alternative ist evtl. der MediaBrowser2.

Weitere Links:


Aug 20 2007

Allerlei Links

Dank Dr. Web und dem CSS Vault stoße ich immer wieder auf feine Tools, schöne Blogs und gute Tipps rund um die Themen Blogs und Webdesign, aber auch die eine oder andere hübsche Web 2.0-Anwendung. Ich freue mich auch über Digital Imaging-Themen, also Seiten, die digitale Fotografie und Bildbearbeitung behandeln. Hier mal ein paar aktuelle Links, die mir gefallen haben. Wenn ich die viele Inspiration doch mal wieder umsetzen könnte…

  • Auf Mashable.com gibt es eine sehr umfassende Sammlung von guten WordPress-Plugins.
  • Mit dem Floorplanner kann man sich bei der Umgestaltung der eigenen Wohnung austoben.
  • Das Photoshop-Weblog hat einige hilfreiche Links zu Tutorials für die Bildbearbeitung, und Link-Tipps zu guten Arbeiten.
  • Jason Bartholme hat viele Links zum Thema Formulare richtig gestalten gesammelt.
  • Die WebAppers weisen regelmäßig auf nützliche Tools und Ressourcen hin. Ist bei mir jetzt auch abonniert.
  • Ein lesenswerter Artikel über den (Un-)Sinn von Redesigns.
  • Viele Photoshop-Tutorials findet man auf Photoshop911.com – leider scheint in deren Blog gerade Sommerpause zu sein.
  • Um das eigene Webdesign in verschiedenen Browsern zu testen, gibt es eine witzige Lösung: bei browsershots.org wird die URL in eine Queue gelegt, welche von verschienen Rechnern mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Browsern aufgerufen und automatisch ein Screenshot angefertigt wird.


Jun 28 2007

Meine aktuellen Firefox-Erweiterungen

Es ist mal wieder Zeit, meine aktuell installierten Firefox Extensions vorzustellen, nachdem ich seit dem letzten Mal einige Plugins ersetzt habe und auch neue hinzugekommen sind. In aller Kürze:


Mai 30 2007

Haltet den Dieb!

Grundsätzlich finde ich es ja fein, wenn andere Leute von meinen Kreationen begeistert sind. Aber bevor sie einfach so für gewerbliche Zwecke verwendet werden, möchte ich doch wenigstens mal gefragt werden. Auch wenn es nur ein unscharfes Handy-Foto ist. Besonders, wenn auch noch ge”hotlinked” wird, sprich das Bild mit der URL von meinem Server eingebunden wird, so dass ich auch noch für den Traffic bezahle. Tja, da das hier nicht passiert ist…

Böser Webshop

….sieht die Startseite der Firma nun so aus:

Böser Webshop beautified

Ach nö, doch nicht, ich hab grad so viel Spaß…

Tolles Equipment

Wenn sich der Herr nun melden möchte – er darf das Bild vom Billy Idol-Konzert gerne von meiner Seite herunterladen, auf seinen Webserver hochladen und für die Startseite verwenden. Ich schicke ihm sogar eine auf die gewünschte Größe optimierte Version. Ich möchte nicht einmal einen Copyright-Vermerk haben. Ich möchte nur gefragt werden.

Danke fürs Zuhören.

Mein Licht- und Ton-Equipment hole ich übrigens bei SUBSONIC ;-)


Apr 26 2007

PSP-Tuning (1): Firmware Flashing

So, hier also der erste brauchbare Artikel in der neuen Konsolenrubrik. Heute beschäftige ich mich mal mit der PSP und poste eine Anleitung, wie ich sie mit der Firmware 3.40 OE-A geflasht habe. Dazu habe ich den Update-Maker von Dark_AleX heruntergeladen, sowie die Original-Firmware 3.40 und die Original-Firmware 1.50. An dieser Stelle der obligatorische Hinweis, dass man bei diesem Vorgang seine PSP zerstören (“bricken”; in einen Ziegelstein verwandeln) kann, wenn man nicht sorgfältig vorgeht. Ich übernehme natürlich keine Gewähr, sollte die Nachahmung nicht klappen. Die Garantie wird dabei vermutlich auch verfallen. Es ist aber wirklich einfach zu bewerkstelligen.

Zuerst nacheinander die beiden EBOOT.PBP aus den Original-Firmware-Downloads entpacken und nach 340.PBP bzw. 150.PBP umbenennen, dann den Update-Maker entpacken und die beiden PBP-Dateien in das Verzeichnis oeupdmaker verschieben. Auf dem MemoryStick über den USB-Modus ca. 60MB freien Platz schaffen und anschließend die beiden Verzeichnisse oeupdmaker und oeupdmaker% auf den MemoryStick in der PSP in das Verzeichnis PSPGAME kopieren. Über das PSP-Menü “Game” -> “Memory Stick” kann man den Update Maker starten, der die beiden Firmware-Versionen auf Echtheit prüft, kombiniert und ein paar Erweiterungen hinzufügt. Nach ca. 10 Minuten liegt in dem Verzeichnis eine ca. 18MB große Datei DATA.DXAR. Nun wieder im USB-Modus die Verzeichnisse 340oeflasher und 340oeflasher% ebenfalls nach PSPGAME kopieren und die DATA.DXAR auf dem Stick in das Verzeichnis 340oeflasher verschieben.

Jetzt braucht man nur noch mindestens 75% Batterieladung und schon kann man über das PSP-Menü den Flashvorgang wie ein Spiel vom MemoryStick starten. Nach einer Sicherheitsabfrage in rosa und wenigen Minuten Wartezeit wird man aufgefordert, die PSP neu zu starten. Fertig! Die vier kopierten Verzeichnisse kann man nun einfach wieder vom MemoryStick löschen.

Eines der vielen Features der OE-A Version ist, ohne großen Aufwand die Sicherheitskopien seiner UMDs direkt aus dem PSP-Menü zu starten. Dazu muss man sie lediglich auf den MemoryStick in ein Verzeichnis namens ISO (muss im Hauptverzeichnis liegen) kopieren. Sie kann außerdem mit komprimierten ISO-Files umgehen, und zwar sowohl mit dem CSO-Format, als auch mit dem DAX-Format (stammt ebenfalls von Dark_AleX). Da die Kompression verlustfrei ist, spart man Platz, ohne Zwischensequenzen oder Hintergrundmusik entfernen (nennt sich “rippen”) zu müssen. Um meine ISO-Dateien zu komprimieren, verwende ich das einfach zu bedienende Tool YACC (Link funktioniert bei mir nur im IE). Somit kann man seine Spiele ohne UMD-Transportproblem und ohne Wechselorgie in der PSP mitführen.

Meine Empfehlungen für gute PSP-Communities sind das PSP-Forum bei Maxconsole.net und das bei QJ.net. Auf den Beiträgen dort basiert diese Anleitung, und auch Teil 2 dieser Artikelserie stützt sich auf das Know-How dieser Foren: ich werde erläutern wie man das Menü und die Icons durch ein hübscheres Theme ersetzen kann. Später folgen noch Artikel zur ISO-Erstellung, zur Video-Konvertierung und wie man die Firmware 1.50 wieder herstellt, falls man die OE-A-Version wieder loswerden will (warum auch immer).