Okt 22 2009

Windows 7 Family Pack für 149 Euro

Hinweis: das Family Pack ist im Microsoft Store inzwischen leider ausverkauft.

Wer drei PCs / Notebooks / Netbooks zuhause hat und mit Windows 7 liebäugelt, sollte schnell mal beim Microsoft Online Store vorbeischauen, da gibt es derzeit noch das Family Pack mit drei Windows 7 Home Premium Lizenzen für nur 149,- Euro (plus Versand). Anderswo sind die Pakete entweder vergriffen, oder kosten deutlich mehr.

Interessant ist der Preis, weil es sich um die vollwertigen Upgrade-Pakete handelt, d.h. es ist sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit-Version installierbar, je nach Belieben. Mit den billigen „SB“-Versionen muss man sich vor dem Kauf für eine der beiden Architekturen entscheiden.
Der Normalpreis für eine Upgrade-Lizenz beträgt übrigens 119,- Euro.

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Mrz 16 2009

Sichereres Surfen mit Firefox

Kleiner Tipp, um den Umgang von Firefox 3 mit SSL-verschlüsselten Seiten zu verbessern: nachdem der FF3 nicht mehr die ganze Adresszeile gelb färbt und dort auch kein Schlosssymbol mehr anzeigt, sondern nur noch das Favicon blau hinterlegt (außer bei den neuen EV-SSL-Zertifikaten, wie sie bei Banken und ebay zum Einsatz kommen), könnte man leicht übersehen, dass das Zertifikat nicht von der richtigen Domain stammt. Es gibt eine Möglichkeit, die Domain zum Favicon einzublenden, indem man in der Adressleiste about:config aufruft, die Warnung akzeptiert, nach „identity“ sucht, auf das Ergebnis (browser.identity.ssl_domain_display) doppelklickt und den Wert von 0 auf 1 setzt.

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Feb 11 2009

Neues WordPress-Update auf 2.7.1

So schnell war WordPress noch nie aktualisiert: seit der Version 2.7 gibt es eine Auto-Updatefunktion, die ich heute für die Version 2.7.1 das erste Mal nutzen konnte. Und es ging mit zwei Mausklicks: zuerst auf den Hinweis auf der Übersichtsseite geklickt, dann die automatische Aktualisierung mit dem deutschen Sprachpaket ausgewählt und keine 10 Sekunden später war das Blog auf dem neuesten Stand. Sehr fein!

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Feb 8 2009

Going for the money – ein Selbstversuch

Ich führte neulich eine längere Diskussion über Sinn und Unsinn von persönlichen Blogs, und während des Gesprächs kamen wir natürlich auch auf die finanzielle Verwertbarkeit eines solchen Tagebuchs. Mit basicthinking.de, dem ehemaligen Blog von Softwareentwickler Robert Basic, der selbiges im vergangenen Monat für über 40.000 Euro über ebay verkauft hat, und der zwischendurch mal Werbeeinkünfte von knapp 1.000 US$ pro Monat angegeben hatte, führte ich ein prominentes Beispiel an. Dort konnte man auch in insgesamt drei Umfragen unter Bloggern nachlesen, dass auch Andere kostendeckende bis erfreuliche Einnahmen erwirtschaften. Letzteres natürlich nur über „Erotik“ – wie singt man schon im Broadway-Musical: the Internet is for porn.

Nach dem Gespräch habe ich mal ein wenig recherchiert und auch endlich mal wieder meine eigenen Logfile-Statistiken angesehen, die mich dann doch ein wenig überrascht haben: angeblich habe ich etwa 22.000 Seitenaufrufe im Monat bei ca. 10.000 Besuchen. Natürlich sind da viele Suchroboter-Anfragen und RSS-Feed-Abonnements dabei, dennoch bin ich über die Zahl so erstaunt, dass ich sie näher untersuchen möchte, was mit der bisherigen Webalyzer-Lösung meines Hosters nur schwierig möglich ist.
Zu diesem Zwecke habe ich mich jetzt auch endlich mal Google Analytics angemeldet und mithilfe des Google Analytics for WordPress-Plugins hier eingebunden. Im nächsten Monat werde ich also schlauer sein, wer hier denn nun wirklich vorbeischaut. Natürlich wäre eine klassische Auswertung der Logfiles seriöser als die Einbindung von fremdgehosteten Zählpixeln, aber ich bin ja jetzt auch kein Unternehmen mit sensitiven Kundendaten. (Als ehemaliger Mitarbeiter eines solchen habe ich sogar mal die Auswahl eines Web-Analyse-Tools begleitet – dort wurden ASP-Dienstleister erst nach einigem Hin und Her aus der Auswahlliste gestrichen – ich war bestürzt, wie lange sich Marketing- und Kostenvorteile gegen Sicherheits- und Datenschutzaspekte behaupten konnten.)

Und um den Selbstversuch auch noch auf die Spitze zu treiben, werde ich Google AdSense-Anzeigen und Amazon-Partnerlinks einbauen. Ich möchte einfach mal wissen, was man mit einem wie ich glaube wenig gelesenen Blog so erzielen kann, wenn man sich etwas Mühe gibt. Dass ich dabei Leser vergraule, glaube ich gar nicht, schließlich habe ich ja selbst auch schon mal auf das gut funktionierende Firefox-Plugin AdBlock Plus hingewiesen, mit dessen Hilfe man die offensichtliche Werbung hier einfach ausblenden kann. Unterstützer nehmen natürlich mein Blog vom Blocker aus und klicken auch ab und zu mal auf einen Link… ;-)

Nebenbei, sich Mühe geben soll heißen, dass ich einige Überarbeitungen meiner bestehenden Artikel vornehme und außerdem versuche, etwas öfter zu schreiben. Letztlich also auch ein Mehrwert für Euch, so hoffe ich zumindest.

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Jan 28 2009

Schreib mal wieder!

Und ich wundere mich schon, warum ich leere Kommentar-Infomails bekomme… die Kommentarfunktion hier im Blog war kaputt, nachdem die entsprechende Datenbanktabelle durch eine unvollständige SQL-Aktion blockiert war. Das habe ich leider erst jetzt gemerkt, als ich ein paar Erweiterungen zur Kommentarfunktion installiert habe (z.B. ein Captcha). Die Reparatur hat zum Glück nur ein paar Mausklicks gedauert, man kann bei meinen Beiträgen nun also endlich wieder seinen Senf dazugeben.

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Jan 18 2009

Vintage gaming

Erinnert Ihr Euch noch an die Computerspiele aus Eurer Jugend? Die meisten davon sind inzwischen sicherlich Abandonware, also vom Hersteller oder Rechteinhaber nicht mehr weiter vertrieben, entweder weil sich der Aufwand nicht lohnt, oder weil er schlichtweg nicht mehr existiert. Da das Anbieten von Downloads dieser Spiele trotz offensichtlichem Desinteresse rechtlich bedenklich ist und meist nur geduldet wird, hat man kaum noch Möglichkeiten, an die Perlen der Jugendzeit nochmal heranzukommen. Auf abandonia.com beispielsweise gibt es aber neben einer umfangreichen Liste mit über 1000 Titeln auch einige Downloads, darunter viele Titel, die ich mal gespielt habe. Kostprobe gefällig? Es gibt Rennspiele wie Re-Volt oder die Micro Machines (2), Actiontitel wie Commander Keen 6 oder Simulatoren wie Elite Plus, F-19 Stealth Fighter und Aces over Europe. Ich finde in der Datenbank auch Pirates!, Silpheed und so viele weitere Titel, dass ich überlege, ob ich nicht mal eine Seite mit der Liste aller von mir gespielten Spiele, die man dort herunterladen kann, zusammenstelle. Man kann so gut wie alle Titel auch unter Windows XP und Vista genießen, indem man auf das Freeware-Projekt DOSBox zurückgreift. Das tagelange Optimieren des Arbeitsspeicherverbrauchs unterhalb der 640kB-Grenze entfällt damit übrigens glücklicherweise.

Vor kurzem wurde ich in dem Zusammenhang auf Good Old Games aufmerksam gemacht, ein Online-Shop, der sich der Abandonware angenommen hat und viele davon legal zum Schnäppchenpreis vertreibt, jeweils mit Anleitung, wie man das Spiel unter aktuellen Windows-Systemen zum Laufen bekommt. Eine schlaue Geschäftsidee, muss ich da sagen.

Neben ganz alten Spielen interessiere ich mich auch für gut gemachte Remakes, also Spiele, die alten Kultklassikern nacheifern. Drei Vertreter dieser Gattung möchte ich kurz vorstellen:

Kennt Ihr vielleicht auch noch die eine oder andere Perle in diesem Sektor?

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Okt 24 2008

Rechtig bloggen

In den letzten Tagen war ja einiges über die gewonnene Klage des Hamburger Künstlers Thomas „PsykoMaN“ Horn gegen die Google Bildersuche zu lesen. Gestern hat SEO-united ein Interview mit Thomas Horn veröffentlicht, in dem letzterer die Gelegenheit bekommt, seine Position in dem Rechtsstreit zu erläutern. Ich kann die Beweggründe nachvollziehen, verstehe aber noch nicht so ganz, warum Google verklagt wurde, wo der Künstler doch gegen Plagiate vorgehen will. Aber vielleicht ist es die gleiche Grundlage, wegen der ebay nun jegliche Produktpiraten aus dem Angebot verbannt.

Jedenfalls bin ich von dieser Thematik ausgehend ein wenig abgescheift und habe mich durch Blogeinträge und Infoseiten gehangelt, die sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen beim Betreiben eines privaten Blogs beschäftigen. Zugegemenermaßen ein schon etwas älteres Thema, das die Blogger seit Einführung des Teledienste/Medien-Gesetzes beschäftigt. Ich wollte wissen, was denn der aktuelle Stand ist im Hinblick auf Anbieterkennzeichnung, Verlinkungen und das Einbetten von Inhalten wie Zitaten, Bildern oder Videos. Dabei bin ich auf eine Menge lesenswerter Artikel gestoßen (s.u.), die teilweise auch schon älter sind, denn viel scheint sich bei der Thematik nicht zu bewegen.
Zusammenfassend werde ich mir wohl für dieses Blog sicherheitshalber ein Impressum mit Haftungsausschluss und Datenschutzhinweis zulegen, auch wenn ich es eigentlich nicht geschäftsmäßig sondern zu rein privaten Zwecken betreibe. Die Telefonnummer lasse ich dabei bewusst weg, man erreicht mich auch per Mail ziemlich direkt.

Hier eine Auswahl an interessanten Artikeln zum Thema:

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Jul 22 2008

Schöne Aussicht

Seit vergangener Woche beschäftige ich mich in der knappen freien Zeit mit der Installation von Windows Vista auf meinem Gaming PC, der mangels Spielgelegenheit zum Familien-Computer degradiert wurde. Das ist auch keine dumme Idee, schließlich ist der bisher dafür eingesetzte AMD Athlon XP mit AGP-Grafik nicht gerade stromsparend, der Spielerechner dagegen schon – was paradox klingt, aber mit dem grünen Trend der Industrie begründbar ist. Gemessen habe ich es zugegebenermaßen noch nicht, aber es spricht so vieles mehr für diesen Schritt, dass ich auf diesen Nachweis verzichte.

Gewartet habe ich glaube ich lange genug mit dem Umstieg, nämlich bis zum Erscheinen des ersten Service Packs samt Nachbesserungsfrist. Ich habe mich für die mittlere Variante „Home Premium“ entschieden, die alle Multimedia-, aber im Gegensatz zur vollständigeren „Ultimate Edition“ weniger Netzwerk-Funktionen enthält, was für den Hausgebrauch dennoch ausreichend sein sollte. Und dank der neuen Upgrade-Politik von Microsoft habe ich ja jederzeit die Möglichkeit, auf die größere Version aufzurüsten, sollte ich den Bedarf dafür haben.
Außerdem fiel die Wahl auf die 32-Bit-Version, einfach weil ich noch keinen Bedarf für die 64-Bit-Version habe und potentiellen Problemen durch Inkompatibilitäten aus dem Weg gehen will.

Die Installation ging dann auch problemlos vonstatten und die Softwarebasis mit allen Treibern und Tools war noch am selben Abend aufgespielt. Der PC wird von meiner Freundin und mir gemeinsam genutzt, was schon mit Windows XP und den Benutzerprofilen sehr gut funktioniert hat. Diesmal wollte ich noch konsequenter die von Windows zur Verfügung gestellte Struktur nutzen und habe die beiden Profile als Standardbenutzer angelegt und nicht mehr mit Administratorrechten. Bisher haben sich dadurch noch keine Probleme ergeben, kein Programm benötigt Adminrechte zur Ausführung. Natürlich ist das neue User Access Control gewöhnungsbedürftig, vor allem das doppelte Bestätigen mutet lästig an, ich habe aber schon so oft verärgerte Kommentare darüber gelesen, dass es mir gar nicht mehr so wild vorkam, schließlich geht es um mehr Sicherheit. Schwieriger fällt es mir da, mich an die neue Ordnerstruktur mit den vielen Verknüpfungen zu gewöhnen – warum gibt es jetzt einen verknüpften und einen echten Ordner „Programme“? Und heißt der nicht eigentlich „Program Files“? Aufgrund dieser ganzen Sprachverwirrung, die Folge der flexiblen Sprachunterstützung von Vista Ultimate sind, würde ich am liebsten auf ein englisches Filesystem mit deutscher GUI umsteigen, der Aufwand für so eine Anpassung ist mir aber zu groß. Vielleicht kommt ja mal ein entsprechendes Tool raus.

Die Datenmigration ist nicht ganz einfach gewesen – ich wollte die Daten direkt über die GBit-Anschlüsse transferieren, musste dazu einige Hürden der Windows Dateifreigabe im Netz ohne Domänencontroller überwinden. Letztlich hats mit dem alten Trick geklappt – einem Administrator-Account, der auf beiden PCs das gleiche Passwort hat. Die Windows-Standardfreigaben für jedes Laufwerk (z.B. „\\pcname\C$“ für Laufwerk C:) sind dann wirklich praktisch.
Die 500GB-Festplatte habe ich der Einfachheit halber nicht partitioniert, zur Datensicherung kommt das bewährte Acronis TrueImage zum Einsatz, das die User-Verzeichnisse regelmäßig auf eine zweite Festplatte sichert. Dort liegt auch ein Abbild der Basisinstallation. In unregelmäßigen Abständen werden die Sicherungen noch auf eine externe Festplatte kopiert, damit halte ich meine Daten für ausreichend gesichert. Vielleicht folgt irgendwann noch die Sicherung auf einen Webstorage, um eine für den Privatgebrauch sinnvolle, vollständige Absicherung zu erlangen.

Die Oberfläche hat sich nicht bahnbrechend geändert, alle Einstellungen konnte ich ohne langes Suchen wiederfinden. Ich habe ein wenig den Eindruck, die Auflösung meines Displays wird sinnvoller ausgenutzt, was wahrscheinlich an den größeren Icons und Fensterrahmen liegt: das Ganze ist jetzt irgendwie augenschonender. Cleartype funktioniert gut, die Animationseffekte sind nett, mehr aber auch nicht. Darum ging es mir auch nicht, ich wollte nur mit der Zeit gehen und der steigenden Zahl von Vista-Rechnern im von mir betreuten Umfeld Rechnung tragen.

Bisher habe ich den Umstieg noch nicht bereut, alles funktioniert wie erwartet und schön flott. Mit einer Einschränkung: für meine Maus MX-500 will Logitech unverschämterweise keinen Vista-Treiber mehr schreiben, so dass ich die Zusatzknöpfe nicht mehr nutzen kann, außer ich installiere die alte XP-Mouseware im Kompatibilitätsmodus. Das muss ich mir noch überlegen. Ich will mir eigentlich keine neue Maus kaufen müssen, soo alt ist sie nun wirklich nicht, ich glaube, sie hat sogar noch Restgarantie.

Für den Fall, dass ich doch nochmal zu einer Spielerunde dazustoßen kann, bleibt eine alte Festplatte mit Windows XP eingebaut, die bei Bedarf angesteckt wird. Vielleicht mache ich da auch noch eine zweite Partition mit einer schlanken Vista-Installation drauf. Muss mich mal informieren, ob das lizenztechnisch erlaubt ist.

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Jun 27 2008

Frisch gestrichen

Von meiner Blogsoftware WordPress gibt es nun schon seit längerem die Version 2.5 mit vielen kleinen Verbesserungen, die hauptsächlich die Administrationsoberfläche betreffen. Ich wollte schon kurz nach Erscheinen wechseln, habe dann aber von einigen Problemen gelesen und einfach auf das nächste Release gewartet. Das habe ich natürlich erstmal verschlafen, jetzt aber endlich installiert.

So weit, so gut. Weil das bisher von mir verwendete Theme „anarchy“ aber eigentlich für die Version 1.5 gemacht wurde, kann ich damit einige Funktionen, die inzwischen neu hinzugekommen sind, nicht verwenden, beispielsweise die „tag cloud“, die ich recht praktisch finde. Deswegen musste auch ein neues Theme her – hier eine Wahl zu treffen ist eine wirklich schwierige Aufgabe. Am alten Design gefallen hat mir vor allem die Schlichtheit und das „liquid design“, also die dynamische Anpassung an die Größe des Browserfensters. Und es hat dem Text viel Platz gelassen, was auch für größere Bilder vorteilhaft war.
Inzwischen finde ich aber eine Begrenzung der Zeilenlänge gar nicht mehr schlechter, weil meine Einträge doch immer recht lang werden und das Lesen mit kürzeren Zeilen leichter fällt. Gestört hat mich bisher auch die schlechte Sichtbarkeit des Veröffentlichungsdatums, welches für ein Blog ja doch wesentlich ist. Schließlich habe ich mich in einer Endauswahl mit vier Themes für „silicon (deutsch)“ entschieden. Ich finde Schrifttype und -größe sehr angenehm, der Navigationsbereich auf der rechten Seite wird damit recht ansprechend locker und übersichtlich.
Ich muss jetzt noch ein paar Details überarbeiten, etwa die größeren Bilder in alten Einträgen auf die neue Breite anpassen und die Tags anpassen (die sind bisher automatisch vergeben), damit die Wolke aussagekräftiger wird. [Amn. d. Aut.: ist inzwischen geschehen]

Nebenbei habe ich das Blog auch vollständig auf deutsch umgestellt – bis auf den Blog-Titel selbst, und zwar aus historischen Gründen. Dazu als Abschluss noch eine ordentliche Portion Hintergrundinfo: als ich 1994 mit dem Informatikstudium auch das Chatten begonnen habe, wollte ich mir auch einen möglichst einmaligen Nicknamen suchen. Ich entschied mich zuerst für TelFX (sprich: ‚Telefix‘), weil mich der Christoph so genannt hat und es irgendwie zu Telekommunikation und Computerspielen gepasst hat. Ein paar Monate später wurde mir aber aufgrund des Namens eine Nähe zur schon damals verhassten Telekom unterstellt, woraufhin ich mich dieser unangenehmen Assoziation entledigen wollte. Ich wollte mich näher am eigentlichen Vornamen orientieren und erinnerte mich, dass ich in der Bundeswehrzeit ich von einem damals engen Freund ‚Flix‘ gerufen wurde. Das war schön kurz, der Rückschluss auf Felix lag nahe, dennoch war es verfremdet, passend also für die Netzwelt. Leider musste ich dann feststellen, dass mir ein Namensvetter aus meiner alten Schule zuvorkam und die Domain flix.de bereits registriert hatte. Ziemlich bald hat er die Adresse wohl an einen damaligen Unikollegen abgegeben, der darunter immer noch ein Branchenbuch betreibt, für mich blieb diese Domain also unerreichbar. Ich war verärgert, wollte aber nicht länger suchen und habe mich dann für eine – deutsch ausgesprochen lautmalerisch sehr ähnliche – alternative Schreibweise entschieden – Flycs war geboren.
Meine erste Homepage unter flycs.de nannte ich Flycs‘ World, damals im Wesentlichen eine Linksammlung mit allem, was ich interessant fand und somit quasi meine Netzwelt ausmachte. Da dieser Charakter auch heute noch gilt – schließlich blogge ich überwiegend über verlinkbare Themen – bleibe ich bei diesem Titel.
Für lange Jahre war dieser Name ein Unikat, inzwischen gibt es eine Modellflugzeugreihe „Canterbury Sailplanes“, deren Homepage flyCS.com lautet. Dennoch sind der überwiegende Teil der Google-Treffer für Flycs auf mich zurückzuführen. Ein Genuss für Profiler…
A propos Google – die Suchmaschine ist mein treuester Leser und schaut wohl täglich hier vorbei, in den Suchergebnissen ist fast immer der Blogeintrag vom Vortag angerissen.

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Jun 25 2008

Weitere Firefox-Addons

Im Rahmen der allgegenwärtigen Berichterstattung rund um Firefox 3 habe ich es gewagt, weitere Plugins auszuprobieren:

  • Foxmarks: Habe ich bisher nicht verwendet, weil die Bookmarks auf einem fremden Server gespeichert werden, was im Bankenumfeld unsicher war. Jetzt habe ich festgestellt, dass man Foxmarks auch mit einem eigenen WebDAV-Server syncen kann.
  • Better GMail 2: Funktioniert auch mit Google Apps (Domain kann man unter „Advanced…“ eintragen), macht GMail schöner und komfortabler.
  • Password Exporter: Wie der Name schon sagt, exportiert das Tool die von Firefox gespeicherten Passwörter, z.B. als Backup, oder um sie auf einem anderen PC wieder zu importieren. Ist natürlich mit entsprechender Vorsicht zu benutzen.

Sxipper habe ich inzwischen wieder deinstalliert, weil es lediglich Domain-bezogen arbeitet und den Pfad nicht berücksichtigt. Das sorgt bei mir ab und zu für Verwirrungen, z.B. aktuell bei unterschiedlichen Tipprunden auf kicktipp.de.

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