The only verdict is vengeance.

V for Vendetta (2005) ist ein von den Wachowski-Brüdern (Matrix) verfilmter Comic, der im London eines totalitären Großbritanniens spielt. Die maskierte Hauptfigur V (Hugo Weaving), intellektueller Untergrund-Revolutionär, aber auch Rächer an den Urhebern seiner Verunstaltung, will das Regime unter dem Kanzler Sutler (John Hurt) stürzen und begegnet dabei zufällig der jungen Evey (Natalie Portman), die er bei sich aufnimmt. Nach und nach kommt sie, und in einer parallelen Handlung ein ermittelnder Inspektor Finch (Stephen Rea), hinter das Geheimnis seiner Herkunft, und entlarven auch noch die Machenschaften der Regierung.

Der Film zeichnet eine für Comics klassisch plakative Welt mit viel ideologischem und visuellem Schwarz / Weiß (und rot ;-) ), aber auch ungewöhnlich viel Grau – und damit meine ich nicht nur typische Farben englischer Städte.

Ich hab mich sehr gut unterhalten gefühlt, von einem Film mit weniger Effekthascherei als Sin City, mehr Stoff zum Nachdenken als typische Superhelden-Streifen, und überzeugend spielenden Darstellern. 6/7 Punkte in der Kategorie Comic-Verfilmung.

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